ACHTUNG: Monatstreffen am 04.06 im Hans-Kelm-Haus!

Weil das Anglerheim leider besetzt ist treffen wir uns am Donnerstag den 04.Juni um 19:00 ausnahmsweise noch einmal im Hans-Kelm-Haus beim BUND bzw. der ökologischen Station Stade, Am Bohrfeld 8, in Stade!


Hilfe für Helfende

App für Wildtiere in Not

Nach wenigen einfachen Fragen beantwortet die App, ob ein Wildtier ein Problem hat. Gibt es ein Problem hilft die App die richtige Ansprechperson für professionelle Hilfe zu finden.

Der Frühling naht – damit steigt das Risiko für Wildunfälle und die Wahrscheinlichkeit, ein verletztes, verirrtes oder alleingelassenes Jungtier zu entdecken. Wer ein solches Tier findet oder gar wegen Wildwechsels einen Unfall hat, muss oft schnell handeln. Dafür hat die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) die App Wildtier-SOS entwickelt. Sie ist ab sofort in den App-Stores für Android und iOS verfügbar. In kurzer Zeit und mit wenigen Fragen können in der App Tierart, Situation und eventuelle Ansprechstationen ermittelt werden. Das Ziel: Schnelle Hilfe, um Tierleid durch fehlende Ansprechpersonen und unsachgemäße Versorgung zu verhindern.

 

https://www.tiho-hannover.de/universitaet/aktuelles-veroeffentlichungen/pressemitteilungen/detail/hilfe-fuer-helfende-app-fuer-wildtiere-in-not

 

 

 

 

Foto: Tierärztliche Hochschule Hannover


Stunde der Gartenvögel am 09.Mai

Stunde der Gartenvögel am 09.05 mit Kindern unter Anleitung von Ulrike Raulfs und Svantje Borys.

 

Besonders beliebt war bei den Kindern der Umgang mit Ferngläsern. Geübt wurde auch die Bestimmung der Vögel per App an Hand der Gesänge.

 

 


Unsere nächste Veranstaltungen:


Führung im Waldgebiet Braken

Am 06.Mai fand eine Führung im Harsefelder Waldgebiet Braken statt. Florian Offermanns , Leiter des waldpädagogischen Zentrums der Niedersächsischen Landesforsten informierte anschaulich auf einer kurzen Wanderung über Bewirtschaftung und Pflege des Braken mit seinen unterschiedlichen Bereichen und Baumarten. Inken Gerlach stellte die Maßnahmen zum Schutz der Feuersalamanderpopulation im Braken vor. Trotz wirklich sehr unschönem kühlen und regnerischem Wetter war die Veranstaltung gut besucht und Florian Offermanns sagte eine Wiederholung im nächsten Jahr zu.


Die Salamanderpest ausgelöst durch den Chytridpilz (Bsal) breitet sich weiter in Deutschland aus!

Insbesondere beim Feuersalamander (Salamandra salamandra), der sehr empfindlich für die Erkrankung ist, hat die „Salamanderpest zu lokalen und regionalen Bestandsverlusten geführt. Die Salamanderpest ist leider auch in Niedersachsen angekommen.

 

Deshalb die Tiere, auch Frösche und andere Lurche/Molche bitte nicht in die Hand nehmen oder berühren! Am besten ganz von Gewässerrändern fern bleiben.


Abendveranstaltung auf der Fredenbecker NABU-Wiese

Inken Gerlach hat am 22.04. einigen interessierten Teilnahmern die Artenvielfalt auf der vom NABU betreuten Wiese in Fredenbeck aufgezeigt. Es war eine schöne Abendstimmung, aber lausig kalt.


NABU Stade auf dem Pflanzen- und Handwerkermarkt am 19.04

Auch in diesem Jahr waren wir auf dem Pflanzen- und Heimwerkermarkt des Vereins Bäuerliches Hauswesen Bliedersdorf e.V. vertreten.

An unserem NABU-Infostand gab es viele Gespräche mit interessieren Besuchern und es wurde Infomaterial zu Flora und Fauna und zu naturnaher Gartengestaltung verteilt. Von unseren jungen Besuchern wurden Buttons gefertigt sowie Vogelhäuser selbst gebaut. Danke für die Standbetreuung an unsere Mitglieder Elsbeth, Annette, Inken, Hans-Jürgen, Klaus-Dieter und Mario!

Besonderen Dank auch an Damien Walter für das Sammeln mit unserer Spendendose!!!



keine Frösche in Sicht

Unsere Aktion am Sonntag den 29.03 am Teich des Waldfriedhofs in Buxtehude musste ohne Amphibien auskommen: es war schlicht zu kalt für Kröten, Frösche und Molche! Die neun interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von Inken Gerlach theoretisch informiert. Lediglich Wasserinsekten (Wasserläufer,   Libellenlarven, Rückenschwimmer) sowie gerandete Jagtspinne und Spitzschlammschnecken wurden von fleissigen Kindern gekeschert. Die extra für Amphibien ausgelegten Reusen blieben im Gegensatz zu den letzten Jahren leider leer.

Nachtrag zum Teich des Waldfriedhofs:

Schon ein Woche später, am 06. April, waren Grasfrösche und ihr Laich im Teich zu finden!


Die Natur erwacht- Leinenpflicht im Landkreis Stade ab 1. April 2026

Sie macht es vorbildlich!
Sie macht es vorbildlich!

Echte Natur- und Hundeliebhaber machen es das ganze Jahr. In der freien Landschaft führen sie  ihre Hunde an einer Leine! Sie verhindern damit, dass Rehe, besonders aber ihre Kitze zu Tode gehetzt werden und die heimische Tierwelt ingesamt nicht gestört wird. Leider stellen Aktive des  NABU-Kreisverbandes Stade, aber auch Jäger immer wieder fest: Nicht alle Hundebesitzer halten sich daran. So kam es am 22. März im Alten Land zu einem schweren Vorfall durch einen Hundebesitzer, der seinen Hund nicht angeleint hatte. Sein Hund hetzte eine Ricke und ihr Kitz. Die Ricke wurde bei ihrer Flucht so stark verletzt, dass sie von ihrem Leiden erlöst werden musste. Das Kitz wurde niedergebissen und schwer verletzt. Der Hundehalter entfernte sich unerkannt.

Es muss nicht immer so dramatisch ausgehen, aber freilaufende Hunde mit ihren natürlichen genetisch verankerten Jagdinstinkten orten, fixieren, hetzen und packen Wildtiere. Sie gefährden und stören unsere heimischen Tiere und die Natur erheblich. 

Deshalb die unsere Bitte: Hunde an die Leine! Besonders jetzt im Frühjahr. Die Natur erwacht zum Leben. Die Brutzeit, Setz- und Aufzuchtzeit hat begonnen. Nochmals, Störungen, nicht nur durch Hunde gefährden Wohl und Leben unserer heimischen Tiertwelt.       

Auch im Landkreis Stade gilt vom 1. April bis zum 15. Juli (Brut- und Setzzeit) eine gesetzliche Leinenpflicht in der „freien Landschaft“, d. h. in Wäldern, Feldern und Wiesen. Hunde müssen zum Schutz von Jungtieren an der Leine bleiben, Verstöße können mit hohen Bußgeldern von bis zu 5.000 € geahndet werden


Natur wiederherstellen statt ausbremsen!

Rund 80 Prozent der geschützten Lebensräume in der EU in sind im schlechtem Zustand. Deshalb war die  die Verabschiedung des EU-Wiederherstellungsverordnung im Jahr 2024 durch das EU-Parlament für den Naturschutz ein großer Erfolg. Leider gibt Bestrebungen insbesondere durch CDU-Agrarminister die Umsetzung der Verordnung auszubremsen. Anstatt mit dem Totschlagargument des Bürokratieabbaus das zentrale Vorhaben zum Rückgang des Artensterbens und zur Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme zu untergraben, sollte die Verordnung gut und kooperativ umgesetzt werden. Dringlich ist es nun, den Wiederherstellungsplan zu erarbeiten, die Finanzierung auf eine solide Grundlage zu stellen und neben der Planung sofortige Maßnahmen zu ergreifen. So bietet sich die echte Chance, den Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Darauf sollte nun der Fokus liegen und nicht auf Scheindebatten, die mit fragwürdigen Argumenten versuchen, die Axt an der europäischen Naturschutzgesetzgebung anzulegen. Der NABU warnt Bund und Länder eindringlich, das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur auszubremsen. Stattdessen sollte die Umsetzung entschlossen vorangebracht werden.        Mehr zum Thema: 


Gemeinsamer Pflegeeinsatz am Regenrückhaltebecken in Steinkirchen

Tatkräftiger Einsatz für Natur- und Artenschutz am 28.Februar 2026. Der NABU Kreisverband Stade hat gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Steinkirchen und der Gemeinde Steinkirchen seine jährliche Pflegeaktion am Regenrückhaltebecken durchgeführt. Das Becken wurde 2016 mit Geldern der Bingo- Umweltstiftung natunah gebaut, um Lebensräume für Amphibien und Insekten zu schaffen und sie zu schützen. Jetzt wurde erneut mit vielen Helferinnen und Helfern der Bewuchs zurückgeschnitten, unerwünschte Pflanzen entfernt und Wildmüll entsorgt. Besonders Amphibien wie Frösche, Molche und Kröten profitieren von diesen Arbeiten, da sie strukturreiche und offene Gewässer benötigen.


Die Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Feuerwehrnachwuchs und Kommune zeigte erneut, wie gemeinschaftliches Engagement funktioniert und hilft.Im Anschluss konnten sich alle im Feuerwehrhaus mit Getränken und kräftigem Eintopf stärken. Eine gelungene Aktion, verbunden mit einem guten Gefühl, aktiv für den Naturschutz eingetreten zu sein.


Start der Amphibienwanderungen im Landkreis Stade

Wenn die Temperaturen steigen und die Nächte sind feucht genug sind, dann machen sich Amphibien wie Kröten, Frösche und Molche auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Viele überleben diese Reise auch im Landkreis Stade nicht, denn ihr Wg birgt viele Gefahren. Die größte Gefahr sind Straßen: Jedes Jahr werden Tausende Amphibien überfahren. Seit vielen Jahren haben Naturschützer*innen dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. Auch im Landkreis Stade sind Amphibienschützer*innen  Jahr für Jahr aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses Engagement wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt. Einen Beitrag können und sollten aber alle Autofahrer, Motorradbiker und sogar E-Biker leisten. Auf wenig befahrenen und auf Nebenwegen umsichtig fahren und auf Amphibien achten. 


Arbeitseinsatz auf dem Waldfriedhof Buxtehude

Am Samstag, den 17. Januar 2026 trafen sich Aktive des NABU Kreisverband Stade e.V.  zu einem Arbeitseinsatz auf dem Waldfriedhof. Bei zwar sonnigem Wetter, aber frischen Temperaturen. Im Mittelpunkt der Arbeiten stand der dort 2016 auf Initiative des NABU Kreisverband Stade e.V. von der Stadt Buxtehude angelegte Teich. Das Gewässer bietet insbesondere Amphibien einen wertvollen Lebensraum. Die Aktiven des NABU Stade schnitten emsig und erfolgreich Sträucher zurück und entfernten Rohrkolben,  um die Fläche für Amphibien offen zu halten. Zwischendurch gab es zur Stärkung heißen Tee und Kekse.


Stellungnahme des NABU Kreisverband Stade zum Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) des Landkreis Stade

Bis zum 7. Janaur 2026 konnten zum Entwurf des RROP des Landkreis Stade Stellungnahmen abgeben werden. Auch der NABU Kreisverband Stade e.V.  hatte ein Arbeitsgruppe gebildelt, um eine Stelllungnahme zu erarbeiten.  Diese liegt nun dem Landkreis Stade vor.

 

Nach Ansicht des NABU Kreisverband Stade e.V. erreicht der vorliegende Entwurf nicht die erforderlichen Ziele einer nachhaltigen Raumentwicklung. Die Hauptkritik des NABU Kreisverband Stade e. V. richtet sich an die unzureichende Steuerung des knappen Gutes Raum, insbesondere an fehlende Vorgaben zur Reduzierung des Flächenverbrauchs für Siedlungs-, Gewerbebau und Verkehrsinfrastruktur.   

Der NABU Kreisverband Stade e. V. begrüßt zwar den Ausbau der Erneuerbaren und der Energieinfrastruktur im Landkreis Stade. Er weist er aber darauf hin, dass damit auch erhebliche Beeinträchtigungen und Einschnitte in das Landschaftsbild und in noch vorhandene Freiraumstrukturen verbunden sind. 

 

Um Erholungsräume für die Natur sowie für Bügerinnen und Bürger dauerhaft zu schützen,  macht  der NABU Kreisverband Stade e.V.  konkrete Vorschläge für weitere Biotopverbünde und neue Vorranggebiete für Natur und Landschaft.  Die gesamte Stellungnahme mit weiteren wichtigen Themen (Klimareslizenz, Kleiabbau u.a. ) kann hier abgerufen werden:

 Stellungnahme des NABU Kreisverband Stade zum Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramm 


Veranstaltungsprogramm 2026 des NABU Kreisverbands Stade - Jetzt anmelden

Vögel beobachten, Pflanzen entdecken oder gemeinsam draußen aktiv sein – bei unseren Veranstaltungen gibt es viel Spannendes zu erleben.

 

Auch für Kinder, Jugendliche und Familien haben wir besondere Aktionen geplant, diese sind im Veranstaltungsprogramm mit diesem Symbolmarkiert und durch rote Schrift hervorgehoben.

 

Hier finden sie das gesamte Programm als PDF (mit etwas Glück sie finden es übrigens in gedruckter Form auch an einigen öffentlich zugänglichen Stellen im Landkreis)

 

Anmeldungen bitte über die VHS Buxtehude unter www.vhs-buxtehude.de  oder 04161 - 7434 0


Die Heidbeck ein Stück naturnaher gemacht - Gemeinsame Aktion der Ökologischen Station Stade, Anglerverein Stade und dem NABU Stade

Früh, an einem feuchtnassen und kalten Sonnabend, den 20. Dezember 2025 trafen sich Aktive des Anglervereins Stade, der BUND-Kreisgruppe Stade und des NABU-Kreisverbandes Stade zu einer gemeinsamen Arbeitsaktion. Unter Anleitung der Ökologischen Station Stade wurde auf einer Fläche, die im Eigentum der Hansestadt Stade ist, an einer naturnahen Strömungslenkung des Baches gearbeitet. Damit wurde für einen kleine Abschnitt versucht, die natürliche Flussdynamik, wie etwas das Mäandrieren wiederherzustellen. um ökologische Qualität der Heidbeck zu steigern


Wie bitter nötig derartige Maßnahmen sind, zeigt aktuell der Umweltbericht zum Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogrammes des Landkreises Sade. Dort heißt auf Seite 29, „ Im Landkreis Stade gibt es nahezu keine natürlichen Fließgewässer mehr“ und weiter auf Seite 30, „Es ist deutlich zu erkennen, dass gravierende Umweltprobleme bei den Oberflächengewässern vorliegen (siehe ökologischer Zustand der Fließgewässer gem. der Bewertung für die Umsetzung der WRRL).   


Adresse und Kontakt

Inken Gerlach

Vorsitzende

Beim Kloster Dohren 46 B
21614 Buxtehude

[email protected]

04161 722121

 

Info & Hinweis

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IBAN DE25 2415 1116 0000 1120 11

 

 

 

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