Renaturierung und Biodiversität

Sachverständige fordern Aufwertung und Ausweitung von Schutzgebieten


Es steht nicht gut um unsere Landschafts- und Naturschutzgebiete in Deutschland. Das Bundesamt für Naturschutz geht davon aus, dass der Zustand fast 70% dieser Flächen als „ungünstig-unzureichend“ oder sogar „ungünstig-schlecht“ sind.  Auf diesen Flächen, obwohl sie dem Naturschutz dienen sollen, gedeihen Pflanzen und Tiere nur unzulänglich. Dies gilt selbst für 63% der Gebiete die nach Fauna-Flora-Habit-Richtlinie der EU geschützt sind.

 

Es ist daher dringend geboten, die bestehendenSchutzgebiete aufzuwerten. Zudem müssen mehr landwirtschaftliche Flächen und Wälder naturnah gestaltet werden. Zu diesen Ergebnis kommen gleich drei wissenschaftliche Sachverständigenräte der Bundesregierung in einem gemeinsamen aktuellen Gutachten. Nicht zuletzt weisen sie darauf hin, dass die zurückgehende Artenvielfalt, überlastete Böden und gefährdete Wasserhaushalte zunehmend auch wirtschaftlich negative Folgen nach sich ziehen. Daher ist „Renaturierung  eine Aufgabe der ökologischen Existenzsicherung",  so das Gutachten.

 

Hier kann das Gutachten eingesehen und heruntergeladen werden. Weiterhin dort zu finden:

  • Eine Pressemitteilung  "Warum Deutschland eine Politik zur Wiederherstellung der Natur braucht
  • Die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Online-Veranstaltung  "Renaturierung: Biodiversität schützen, Flächen zukungstfähig bewirtschaften"
  • Einen Mitschnitt der Bundes-Pressekonferenz am 19.04.2024